Mischtechnik auf Leinwand
Bildmaß: 200 x 160 cm
Außenmaß: 206 x 166
Signiert mittig rechts „Schreiber 84“
Gerahmt im Schattenfugenrahmen aus Holz mit Spiegeleffektfolie
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Michael Schreiber begann sein Studium an der Fachhochschule Bielefeld und setzte es an der Hochschule der Künste in Berlin fort. Bewusst wählte er Lehrer, bei denen er sich im zeichnerischen Realismus und in äußerster Detailgenauigkeit messen konnte. Bei Prof. Petrick erlernte er ein präzises zeichnerisches Handwerk und wurde bald dessen Meisterschüler. Diese akribische, fast fotografische Genauigkeit bildet bis heute die Grundlage seiner Arbeit, an der er auch unabhängig von künstlerischen Moden konsequent festhielt.
Auffällig in seinen frühen Werken ist der hohe Anteil architektonischer Innenräume. Ihre virtuose Perspektive, die ungewöhnlichen Bildausschnitte sowie das differenzierte Spiel von Licht und Schatten prägen diese Arbeiten. Ergänzt werden die streng konstruierten Ansichten durch den gezielten Einsatz von Aquarellfarben, die den Räumen eine beinahe magische Wirkung verleihen.
Obwohl der Mensch in diesen frühen Arbeiten kaum sichtbar ist, sind die dargestellten Räume deutlich von menschlicher Nutzung geprägt. Schreiber interessiert die stille Poesie solcher Orte. Seine Kunst macht die Menschen hinter den Dingen spürbar.













